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Bereichernde Begegnungen - Firmen aus der Region engagieren sich bei SchaffTagen
Kernen-Stetten/Stuttgart, 6. August 2026 – In den vergangenen Wochen haben sich wieder Firmen im Rahmen der SchaffTage der Diakonie Stetten bei sozialen Projekten engagiert. Mitarbeitende der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft RSM Ebner Stolz halfen auf dem Pferdehof mit, spielten Gesellschaftsspiele und unterstützten Menschen mit Behinderung bei einem Freibadbesuch. Daneben verschönerten Mitarbeitende von Wohnbau-Studio aus Stuttgart den Gartenbereich einer Wohngruppe.

Von den SchaffTagen profitieren beide Seiten gleichermaßen: Die Mitarbeitenden der Firmen sowie die Menschen aus der Diakonie Stetten.

Sommerzeit ist SchaffTag-Zeit: Zwei Stuttgarter Firmen nutzten vor kurzem die Gelegenheit und kamen mit ihren Mitarbeitenden in die Diakonie Stetten, um dort gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu erleben, sich sozial zu engagieren und Einblicke in soziale Arbeitsfelder zu gewinnen. Rund 36 Mitarbeitende der Stuttgarter Prüfungs- und Beratungsgesellschaft RSM Ebner Stolz engagierten sich in drei Bereichen. So halfen zehn Mitarbeitende auf dem Pferdehof mit und lernten das Therapeutische Reiten sowie die Versorgung der Tiere kennen. Weitere 16 Mitarbeitende begleiteten eine Gruppe Menschen mit Behinderung ins Freibad und zehn Mitarbeitende spielten zusammen mit ihnen Gesellschaftsspiele. Alexander Michelutti von RSM Ebner Stolz haben die persönlichen Begegnungen des Tages beindruckt: „Die Atmosphäre vor Ort war von großer Offenheit und Respekt geprägt. Ich habe eine außergewöhnlich unterstützende Gemeinschaft erlebt, die viel Wertschätzung untereinander zeigt“. Auch für Steuerberater Manuel Herrmann waren die Begegnungen bereichernd: „Für mich war beeindruckend mit welcher Hingabe und Leidenschaft die Mitarbeitenden die Menschen betreuen. Sie bringen neben der geforderten Arbeit noch deutlich mehr ein und leben für diesen Beruf. Zudem war für mich prägend, dass jede Person als gleichwertiges Mitglied angesehen wird, ganz egal wie groß die jeweilige Beeinträchtigung ist.“ Auch für die Klientinnen und Klienten waren die Begegnungen auf dem Pferdehof im Rahmen des SchaffTags besonders: „Unsere Mitarbeitenden freuen sich immer, wenn sie am SchaffTag ihre Arbeit vorstellen und ihr Wissen über Pferde und Therapeutisches Reiten weitergeben können. Außerdem genießen sie den Austausch mit Menschen aus ganz anderen Berufsfeldern. Von solchen Tagen profitieren alle Beteiligten“, sagt Gruppenleiterin Mariann Clemenz.
17 Mitarbeitende von Wohnbau-Studio verschönerten die Gartenanlage einer Fördergruppe für Menschen mit Behinderung in Stetten und bauten gemeinsam mit den Klientinnen und Klienten neue Gartenmöbel auf. „Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich riesig über den Tag gefreut. Die neue Gartenecke ist ein großer Gewinn, weil sie jetzt noch schöner ist und zum Sitzen einlädt. Aber fast noch wichtiger war zu sehen, wie viel Herzblut die Mitarbeitenden eingebracht haben. Dass Menschen ihre Zeit investieren, um etwas Gutes zu tun, ist alles andere als selbstverständlich“, sagt Dominic Ackermann vom Geschäftsbereich Leben Wohnen Kernen der Diakonie Stetten. Auch für die Mitarbeitenden von Wohnbau-Studio war der Tag mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen verbunden. „Ich habe den SchaffTag als sehr bereichernd erlebt. Wir konnten sehen, wie unsere Arbeit einen praktischen Nutzen schafft. Besonders positiv in Erinnerung geblieben sind mir aber vor allem die Begegnungen mit den Menschen. Dabei wurde deutlich, dass es oft die kleinen Dinge sind, die den Tag eines Bewohners verschönern können,“ sagt Anamarija Jovanovic von Wohnbau-Studio und ihre Kollegin Maren Naujoks ergänzt: „Wir wurden sehr herzlich von allen empfangen. Es gab viele Gelegenheiten ins Gespräch zu kommen, mehr über ihren Alltag zu erfahren und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. Ich freue mich schon auf den nächsten SchaffTag bei der Diakonie Stetten.“
Im Laufe der vergangenen Jahre sind durch die SchaffTage zwischen der Diakonie Stetten und Firmen aus der Region gute Kooperationen entstanden. Die Firmen haben die Möglichkeit an frei ausgewählten Terminen ihre Mitarbeitenden einen Tag lang für einen sozialen Zweck freizustellen. „Wir haben in den vergangenen Jahren wertvolle Kooperationen mit Unternehmen aufbauen können. Manche Firmen kommen jedes Jahr zu einem SchaffTag, um ihren Mitarbeitenden Einblicke in soziale Arbeit zu gewähren, gemeinsam als Team etwas zu erleben und gleichzeitig noch etwas Gutes zu tun“, sagt Jelena Fazio, Referentin für Unternehmenskooperationen. Nicht nur für die Diakonie Stetten seien die SchaffTage immer wieder ein großer Zugewinn, sondern auch für die Mitarbeitenden der Firmen.
Information:
Beim „SchaffTag“ der Diakonie Stetten engagieren sich Mitarbeitende aus Unternehmen der Region für Menschen mit Behinderung im Rahmen eines sozialen Arbeitseinsatzes. Sie leisten einen sinnvollen gemeinnützigen Beitrag und können dabei selbst wertvolle Erfahrungen sammeln. Inklusion wird auf diese Weise erleb- und erfahrbar. Weitere Infos zum SchaffTag erhalten interessierte Firmen bei Jelena Fazio, Ansprechpartnerin in der Diakonie Stetten für Unternehmenskooperationen unter Telefon 07151 940-2229 oder E-Mail jelena.fazio@diakonie-stetten.de
