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Erstes inklusives Sportcamp begeistert Kinder und Jugendliche - Inklusive Ferienwoche soll nächstes Jahr wieder stattfinden

Kernen-Stetten, 7. September 2026 – Die Diakonie Stetten bot erstmals in Kooperation mit der SG Stern ein inklusives Sportcamp für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung ab sieben Jahren an. Die inklusive Ferienwoche voller Bewegung, Spaß und Gemeinschaft fand auf dem Gelände der Diakonie Stetten statt und soll nächstes Jahr in den Sommerferien wieder stattfinden.

Die insgesamt 16 Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung hatten sichtlich Spaß beim gemeinsamen Sportcamp der Diakonie Stetten und des Sportvereins SG Stern e. V., das in dieser Form zum ersten Mal stattfand. Ob beim Hüpfen auf dem Airtramp, einem Bewegungsparcours in der Turnhalle, einem Ausflug ins Stettener Naturbad oder bei Spielen auf dem Gelände: Das Programm aus Bewegung, Team- und Individualsportarten war abwechslungsreich und unterhaltsam gestaltet. „Die Kinder haben gut zusammengefunden und sich gegenseitig unterstützt. Die verschiedenen Programmpunkte, wie z. B. der Ausflug ins Naturbad oder Aktionen wie das Hüpfen auf dem überdimensionalen Luftkissen wurden sehr gut angenommen und waren für alle ein besonderes Erlebnis“, berichtet Felicitas Gerhardt von der SG Stern. Die ganztägige Betreuung fand durch erfahrenes und geschultes Personal in der Kinder- und Jugendarbeit statt. Für ausreichend Energie während des Tages sorgte ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant „La salle“ der Diakonie Stetten.

Die Kinder und Jugendlichen wurden bei verschiedenen Aktionen spielerisch gefördert und lernten ganz nebenbei, was Inklusion bedeutet. „Es waren einige Teilnehmende aus unserem Kinder- und Jugendbereich mit dabei und für diese war das inklusive Sportcamp eine schöne neue Erfahrung. Das Programm war abwechslungsreich und ich bin dankbar, dass dieses Angebot in Kooperation mit der SG Stern stattfinden konnte“, sagt Salko Arifovic, Wohnverbundleiter im Kinder- und Jugendbereich. Kinder mit und ohne Behinderung sowie mit unterschiedlichen Fähigkeiten wären zusammengekommen, in gemischten Mannschaften im sportlichen Wettbewerb gegeneinander angetreten und hätten sich dabei auf besondere Weise ergänzt. „Zum Ende der Woche haben wir einen Kreis gemacht, bei dem jeder einem anderen ein Kompliment machen konnte. Das war ein gelungener Abschluss für alle Beteiligten“, so Salko Arifovic.

Das Pilotprojekt soll nun ausgewertet und an verschiedenen Stellen optimiert werden. „Wir würden nächstes Jahr gerne noch mehr Gruppen anbieten und freuen uns, wenn noch mehr Kinder ohne Behinderung aus Kernen und Umgebung teilnehmen“, sagt Felicitas Gerhardt. Die Planungen fürs nächste Sportcamp und das genaue Datum laufen im Frühjahr an. „Für mich war es ebenfalls eine tolle Erfahrung und ich freue mich schon jetzt auf das inklusive Sportcamp in den Sommerferien im nächsten Jahr“.
 

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