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Diakonie Stetten und Paulinenpflege Winnenden stärken Zusammenarbeit – gemeinsames Signal für Verantwortung und Zukunftssicherung

Kernen-Stetten/Winnenden, 12. Mai 2026 - Die Vorstände der Diakonie Stetten und der Paulinenpflege haben sich in einem gemeinsamen Workshop intensiv mit den aktuellen Herausforderungen für soziale Einrichtungen auseinandergesetzt und vereinbart, ihre Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen zu vertiefen. Beide Häuser reagieren damit auf zunehmenden wirtschaftlichen, strukturellen und gesellschaftlichen Druck, der die gesamte Branche betrifft.

Die Vorstände der Diakonie Stetten (v.l.n.r.) Pfarrer Dr. Friedemann Kuttler und Dietmar Prexl sowie die Vorstände der Paulinenpflege (v.l.n.r.) Carlo Noé und Andreas Maurer wollen ihre Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen künftig vertiefen.

Zwei Traditionseinrichtungen setzen auf mehr Miteinander, um soziale Handlungsfähigkeit nachhaltig zu sichern. 

„Wer heute soziale Verantwortung trägt, kann es sich nicht leisten, nur nebeneinander zu arbeiten“, erklären die Vorstände beider Einrichtungen. „Es geht darum, dort enger abgestimmt zu handeln, wo gemeinsame Herausforderungen gemeinsame Antworten sinnvoll machen – für die Menschen, für unsere Mitarbeitenden und für eine leistungsfähige soziale Infrastruktur.“ Diakonie Stetten und Paulinenpflege verbindet ein gemeinsamer Auftrag: Teilhabe zu ermöglichen, Perspektiven zu eröffnen und soziale Verantwortung mit fachlicher Kompetenz, Verlässlichkeit und Haltung zu gestalten. Beide Einrichtungen stehen für gewachsene Erfahrung, regionale Verwurzelung und ein hohes Maß an Vertrauen. Gerade deshalb ist die Entscheidung für eine intensivere Zusammenarbeit ein bewusstes Signal.

Die Rahmenbedingungen haben sich spürbar verändert: steigender wirtschaftlicher Druck, zunehmende Bürokratie, der Wettbewerb um Fachkräfte und wachsende Anforderungen an soziale Dienstleistungen verlangen nach klugen, tragfähigen Antworten. Die Diakonie Stetten und die Paulinenpflege wollen diesen Entwicklungen nicht mit Rückzug begegnen, sondern mit gezielter Kooperation dort, wo sie einen konkreten Mehrwert schafft. Geplant ist, die Zusammenarbeit schrittweise und praxisnah auszubauen. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch in zentralen Arbeitsfeldern, Kooperationen in Qualifizierung und Personalentwicklung, abgestimmte Initiativen in der politischen Interessenvertretung sowie eine engere Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen.

„Kooperation ist für uns kein Selbstzweck“, betonen die Vorstände. „Sie ist Ausdruck unserer Verantwortung, vorhandene Ressourcen klug einzusetzen, voneinander zu lernen und unsere Stimme dort gemeinsam stärker einzubringen, wo dies dem gemeinsamen Auftrag dient.“ Gleichzeitig stellen beide Einrichtungen klar: Die Zusammenarbeit erfolgt auf Augenhöhe und unter Wahrung der jeweiligen Eigenständigkeit, Identität und Kultur. Es geht nicht um strukturelle Festlegungen, sondern um gemeinsames Handeln in konkreten Themenfeldern.

Der begonnene Prozess ist bewusst schrittweise und vertrauensbasiert angelegt. Erste gemeinsame Vorhaben werden entwickelt und erprobt. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam bewertet, in welchen Bereichen eine vertiefte Zusammenarbeit sinnvoll ist. Die gemeinsame Botschaft lautet: Wo die Herausforderungen wachsen, braucht es mehr Verantwortung, mehr Abstimmung und mehr kooperatives Handeln. Wer Teilhabe sichern will, muss Zusammenarbeit stärken.
 

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