Zwei Bewohner des Alexander-Stifts Aspach verstorben

Positiv getestete Bewohner waren zuletzt im Krankenhaus

Aspach, 20. April 2020 – Zwei der 20 Bewohnerinnen und Bewohner des Alexander-Stifts Aspach, die vor wenigen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, sind im Krankenhaus in Winnenden verstorben.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 73-jährigen Mann und eine 78-jährige Frau, die seit dem 9. April bzw. dem 18. April zur stationären Behandlung im Kreisklinikum in Winnenden waren. Beide hatten bereits schwere Vorerkrankungen.

Aktuell wird noch ein Bewohner aus dem Gemeindepflegehaus in Aspach im Krankenhaus behandelt. Bei einer weiteren Bewohnerin hat sich der Gesundheitszustand soweit verbessert, dass sie aus dem Krankenhaus nach Aspach zurückkehren konnte. Das Gemeindepflegehaus befindet sich nach dem Bekanntwerden eines ersten Falls seit dem 3. April in Quarantäne. Neben den 20 Bewohnern waren zuletzt auch insgesamt 10 Mitarbeiter positiv getestet worden.

In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt werden vor Ort die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen durchgeführt. Die Bewohner werden derzeit vorsorglich ausschließlich in ihren Zimmern betreut und gepflegt. Die Mitarbeiter tragen die für Quarantänesituationen vorgeschriebene Schutzausrüstung.

Gaby Schröder, Geschäftsführerin des Alexander-Stifts, zeigt sich betroffen: „Angesichts der allgemeinen Situation in den Pflegeheimen war leider damit zu rechnen, dass auch wir im Alexander-Stift uns mit coronabedingten Erkrankungen und mit dem Sterberisiko für unsere Bewohner auseinandersetzen müssen. Auch wenn nicht eindeutig klar ist, ob die Covid19-Erkrankungen letztendlich ursächlich waren, so sind wir dennoch sehr betroffen von diesen Todesfällen im Zusammenhang mit Corona. Wir trauern mit allen, die den beiden Bewohnern nahestanden. Und wir tun alles dafür, die Situation in Aspach weiter zu stabilisieren.“