Coronainfektionen jetzt auch im Alexander-Stift

Bewohner und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet

Aspach/Rudersberg/Urbach, 09. April 2020 – Nachdem bereits in einzelnen Wohneinrichtungen der Diakonie Stetten für Menschen mit Behinderung Coronafälle aufgetreten sind, gibt es nun auch erste bestätigte Fälle in drei Pflegeheimen des Alexander-Stifts.

Im Gemeindepflegehaus des Alexander-Stifts in Urbach wurden zwei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Im Gemeindepflegehaus in Rudersberg ist eine Bewohnerin betroffen. Im Gemeindepflegehaus in Aspach haben nach einer ersten entdeckten Infektion weitere Tests ergeben, dass insgesamt vier Mitarbeiter und 20 Bewohner infiziert sind.

In Absprache mit dem Gesundheitsamt wurden an allen drei Standorten die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.  Die Bewohner werden derzeit vorsorglich in ihren Zimmern betreut und gepflegt. Zwei Bewohnerinnen aus dem Alexander-Stift Aspach befinden sich im Krankenhaus.

An allen 20 Standorten des Alexander-Stifts gilt bereits seit dem 13. März ein umfassendes Besuchsverbot und auch ein Aufnahmestopp. Auch die von der Landesregierung am 7. April verordneten Ausgangsbeschränkungen für Pflegeheim-Bewohner werden vorsorglich bereits seit dem 13. März umgesetzt.

Gaby Schröder, Geschäftsführerin des Alexander-Stifts, äußert sich zur aktuellen Situation: „Die aktuelle Situation nehmen wir sehr ernst, vor allem in Aspach, aber auch an unseren anderen Standorten. Die Corona-Krise ist für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter sehr belastend. Wir tun alles dafür, die Gesundheit der Bewohner zu schützen und die Situation erträglich zu gestalten. Mein großer Dank gilt den Mitarbeitern vor Ort, die sich unter erschwerten Bedingungen und mit hohem persönlichen Engagement um die Bewohner kümmern. Auch möchte ich allen Menschen danken, die unseren Bewohnern und Mitarbeitern auf vielfältige Weise kleine Freuden bereiten und sie aufmuntern. Das sind sehr schöne und wertvolle Zeichen der Solidarität, die wir in der derzeitigen Situation sehr zu schätzen wissen. Allen erkrankten Bewohnern und Mitarbeitern wünsche ich viel Kraft, eine gute Genesung und Gottes schützende Hand über ihnen.“