Coronaerkrankungen auch im Wohnhaus der Diakonie Stetten in Ebersbach

Bewohner und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet

Ebersbach, 01. April 2020 – Das Wohnhaus der Diakonie Stetten für Menschen mit Behinderung befindet sich derzeit in Quarantäne. Die Schutzmaßnahme wurde auf Anordnung des Gesundheitsamts Göppingen vorsorglich ergriffen, nachdem einzelne Mitarbeiter und Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

Das Wohnhaus war bereits seit Mitte März im Zuge der landesweiten Anordnung eines Besuchsverbots für Pflegeheime und Wohneinrichtungen für den Besucherverkehr vorsorglich geschlossen. Auch der Förder- und Betreuungsbereich der Diakonie Stetten in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses ist seit Mitte März geschlossen.

Aufgrund der verordneten Quarantäne-Situation werden die 24 Bewohner mit Behinderung nun bis auf Weiteres rund um die Uhr in ihren Wohnungen betreut und dürfen das Haus nicht verlassen. Die Mitarbeiter leisten die tägliche Betreuung mithilfe der vorgeschriebenen Schutzkleidung, verstärkt durch Aushilfskräfte aus anderen Bereichen, denn einige Mitarbeiter aus dem bestehenden Betreuungs-Team befinden sich selbst in häuslicher Quarantäne.

Der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Stetten, Pfarrer Rainer Hinzen äußert sich zur aktuellen Situation: „Die Quarantäne ist für die Bewohner und Mitarbeiter sehr belastend, aber aufgrund der Erkrankungen leider unumgänglich. Wir stimmen uns eng mit dem Gesundheitsamt ab und nehmen den Schutz der Menschen mit Behinderung und Mitarbeiter, aber auch des nachbarschaftlichen Umfelds sehr ernst.  Mein großer Dank gilt den Mitarbeitern vor Ort, die sich unter erschwerten Bedingungen und mit hohem persönlichen Engagement um die Menschen mit Behinderung kümmern.“