
Lukas Markovic* ist Autist. Er kann sich nur mitteilen, wenn Menschen ihm helfen. In der Diakonie Stetten gibt es Menschen, die Lukas mit Hilfe der „Gestützten Kommunikation“ aus seiner Sprachlosigkeit befreien. Wenn Lukas „sprechen“ kann, dann geht ein Lachen über sein ganzes Gesicht. „Mitreden“ können ist für ihn wie ein Fest.
* Name zum Schutz der Privatsphäre von der Redaktion geändert
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Es gab Zeiten, da sprach Ruth Araya kaum ein Wort. Monatelang.Meist saß sie – auf ihren Händen - mit gesenktem Kopf im Rollstuhl. In der Heilpädagogischen Förderung erhielt sie individuelle Begleitung und Zuwendung. So lernte sie, sich dem Leben zu öffnen.
„Hat Tschaikowsky auch Popsongs komponiert?“ oder „Gibt es Spätzle auch in England?“, will die 27-Jährige schwer-mehrfach behinderte Frau heute wissen. Ruth ist auf einem guten Weg. Sie kommt gerne in ihre Fördergruppe. Hier teilt sie sich anderen Menschen mit. Sie beobachtet, zeigt Interesse und beteiligt sich am Geschehen. Auch ihre Körperhaltung hat sich verändert. Sie ist aufrechter geworden. Für Ruth ein Plus an Lebensqualität.